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WENN BEI KÄLTEEINBRUCH DIE HEIZUNG STREIKT

Ohne Dämmung droht bei Kälte binnen weniger Stunden ein dramatischer Temperaturabfall im Hausinneren. Das zeigen die aktuellen Messungen des Viva Forschungsparks von Baumit. Gedämmte Massivhäuser hingegen puffern die Wärme auf erträglichem Niveau.

-15° C in Wien, -25° C in St. Michael im Lungau. Es ist kalt. Richtig kalt. Dank Heizung bleibt es in unseren Innenräumen behaglich warm. Doch was passiert, wenn genau jetzt die Heizung ausfällt? Die Wissenschaftler im Viva Forschungspark haben dieses Szenario simuliert.

Dämmen schützt vor Kälte und sorgt für Behaglichkeit
48 Stunden wurden in den Forschungshäusern die Heizung abgeschalten. "Was dann passierte war in seiner Deutlichkeit auch für die Experten überraschend", so Jürgen Lorenz, Leiter der F&E bei Baumit, "denn die Unterschiede in der Wärmespeicherfähigkeit der einzelnen Wandkonstruktionen waren markant". So wies ein völlig ungedämmtes Ziegel- Haus (entspricht einem unsanierten Altbestand) nach 2 Tagen nur mehr eine Innenraumtemperatur von 4° C und eine Wandtemperatur von 1° C auf. Das gedämmte Massivhaus (25er-Ziegel bzw. Beton) hielt nach 48 Stunden ohne Heizung sowohl bei Innenals auch bei Wandtemperaturen Werte zwischen 15° C bis 17° C.

Auf die Speichermasse kommt es an
Neben einer professionell verlegten Wärmedämmung hat die Speichermasse der Wandkonstruktion entscheidenden Einfluss auf Raumtemperatur und Wohlfühlfaktor. So belegen die Messungen, dass massive, schweren Wände die Heizwärme speichern und sie erst durch den Ausfall der Heizung langsam wieder abgaben. Dieser Puffer-Effekt sorgt für konstantere Innenraumtemperaturen und im Winter für Behaglichkeit. Je „leichter“ die Bauweise der Wandkonstruktion ist, desto niedriger waren die gemessenen Innenraumtemperaturen, obwohl alle Wandbildner den exakt gleichen U-Wert und auch gleiche Dämmwirkung aufwiesen.

Viva, der Forschungspark von Baumit
Viva, der Forschungspark von Baumit ist mit zwölf Forschungshäusern im niederösterreichischen Wopfing das größte Forschungsprojekt für vergleichende Baustoffe in Europa. Hier werden erstmals in der Praxis eingesetzte Materialkombinationen unter Berücksichtigung des Nutzerverhaltens umfassend wissenschaftlich getestet. Die Messungen, Analysen und Evaluierungen werden von externen, unabhängigen Forschungseinrichtungen in enger Zusammenarbeit mit Baumit durchgeführt.

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