Baumit

Ideen mit Zukunft.

Bauen & Energie Messe 2017

Neueste Erkenntnisse aus dem Viva Forschungspark: Dämmen first, Masse ist klasse, auf die ersten 2 cm kommt´s an.

Bauweisen und Baustoffe haben einen signifikanten Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden. Das ist das Fazit der umfassendsten vergleichenden Baustoffanalyse im Viva Forschungspark von Baumit. "Wir können heute sagen: So baut man ein gesundes Haus. So verbessert man die Wohnqualität dauerhaft", so Mag. Robert Schmid, Geschäftsführer der Baumit Beteiligungen GmbH im Rahmen der Bauen&Energie Messe Wien 2017. Zwei Jahre lang haben Wissenschaftler aus Bauphysik, Bauchemie und Medizin erstmals gemeinsam im europaweit größten Forschungspark für vergleichende Baustoffe in Wopfing über 5 Millionen Daten analysiert und bewertet. Robert Schmid: „Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit ist einzigartig und bringt völlig neue Zusammenhänge und wegweisende Erkenntnisse – ein Meilenstein für das gesunde Bauen."

Dämmen first: Bei fast allen Bauphysik- und Behaglichkeitsevaluierungen schneidet das ungedämmte Haus schlechter ab, als die gedämmten Häuser. Nicht zu vergessen ist, dass ein ungedämmtes Haus 250 % mehr an Energie verbraucht. Masse ist klasse: Die Wissenschaftler der FH Burgenland haben analysiert, dass Häuser mit guter Außendämmung und Innenmasse Energie am besten speichern und kurzfristige Temperaturschwankungen optimal ausgleichen.

Innere Werte: Auf die ersten 2 cm kommt´s an!
Innenputze liefern bereits mit einer dünnen Schicht (1,5 - 2 cm) einen markanten Beitrag zur Pufferfähigkeit des Innenraumklimas. Dr. Jürgen Lorenz, Leiter F&E bei Baumit Wopfinger: „Das Ergebnis macht deutlich, wie sehr eine gute Innenbeschichtung sowohl im Neubau als auch in der Sanierung das Raumklima und damit die Wohngesundheit beeinflussen und verbessern kann.“

Baumit Lösungen für gesundes Bauen
"Die Forschungsergebnisse des Viva Forschungsparks bestätigen, dass die Haupteinflussfaktoren für Gesundes Wohnen und Behaglichkeit das Raumklima und die Raumluftqualität sind", erklärt Jürgen Lorenz, "Hier können wir mit unseren eigens entwickelten Produktreihen dauerhafte Lösungen bieten." So schaffen Baumit Klima Produkte (KlimaSpachtel, KlimaGlätte, KlimaDekor, KimaFarbe) das ganze Jahr über ein ausgeglichenes Raumklima. Sie sind besonders feuchtigkeitsregulierend, mineralisch, schadstofffrei und atmungsaktiv. Baumit Ionit Produkte (Ionit WandSpachtel, Ionit WandCreme, IonitFarbe) verbessern die Raumluftqualität und können Geruchsbelastungen entgegenwirken.

Baumit präsentiert das breiteste Angebot für die Fassade
Unter dem Motto "Was ist so vielfältig wie die Natur" stellt Baumit auf der Bauen&Energie Messe in Wien das breiteste Spektrum an Fassaden vor. Messebesucher können sich umfassend zum Thema Vollwärmeschutz informieren und entscheiden, wie „natürlich“ die Dämmung für das Eigenheim sein soll. „Bei Baumit hat der Bauherr die Wahl, ob er mit Luft, Holz oder Stein dämmen möchte. Gerade bei der Wärmedämmung von Gebäuden ist grün aber nicht immer grün“, so Georg Bursik, Geschäftsführer der Wopfinger Baustoffindustrie GmbH. „Wir meinen damit in erster Linie den ökologischen Aspekt. Der hängt nicht nur vom Ausgangsmaterial, sondern von einer Reihe wichtiger Faktoren ab. Entscheidend ist neben dem Ressourcenaufwand auch die benötigte Herstellenergie sowie die Energie- und CO2- Einsparung während des Nutzungszeitraumes“. Baumit hat sich intensiv mit den Wünschen und Anforderungen zukünftiger Hausbesitzer auseinander gesetzt und bietet erprobte und sichere Wärmedämmverbundsysteme für höchste Ansprüche an die Umwelt - zu einem unterschiedlich hohen finanziellen Einsatz.

Dämmen mit 99 % Luft: Die Baumit open air KlimaschutzFassade
Ob Alt- oder Neubauten, Ein- oder Mehrfamilienhäuser: Baumit WDVS dämmen besonders nachhaltig, sind wirtschaftlich und bauphysikalisch wertvoll. Baumit hat nun die innovative Baumit open air KlimaschutzFassade im Programm. Sie zeichnet sich durch eine exzellente Dämmleistung (Lambda = 0,031 W/m2K) sowie 99 % Luftanteil pro m3 aus. Sie dämmt faktisch mit Luft. Durch die spezielle Baumit open-Technologie bietet die neue Platte eine fünffach bessere Feuchteregulierung als vergleichbare Dämmstoffe. Sie setzt neue Maßstäbe in Sachen umweltschonendem Ressourceneinsatz. Und das vom Rohstoff bis hin zur Produktion mit 100 % Abwärme und Ökostrom.

Eine für alle - Die neue Baumit KlebeSpachtel
Baumit Produkte vereinfachen die komplexe „Welt des Bauens“. Bereits vor 40 Jahren haben die Wopfinger die erste KlebeSpachtel auf den Markt gebracht. Seither wurde die KlebeSpachtel gemäß den wachsenden Anforderungen und den zahlreichen Baumit Innovationen im Bereich WDVS immer wieder verbessert und weiter entwickelt. In Fachkreisen wird seit längerem über eine Erhöhung der Unterputzdicken auf mindestens 3 mm diskutiert. Die neue Baumit KlebeSpachtel bietet jetzt noch mehr Sicherheit zur Erreichung der geforderten Schichtdicke. Das bedeutet in der Praxis: mehr Sicherheit, längere Lebensdauer, mehr Qualität und letztlich auch mehr (Speicher-) Masse. Die neue Baumit KlebeSpachtel eignet sich nun für alle Baumit WDVS mit einer Schichtdicke bis 8 mm, ausgenommen Baumit WDVS open.

Baumit International steigert Umsatz 2016 auf 960 Mio. Euro (+ 2,1 %)
In vielen Ländern, in denen Baumit vertreten ist, scheint das Tief der letzten Jahre überwunden. So konnte Baumit International gegenüber 2015 den Umsatz um 20 Mio. Euro (+ 2,1 %) auf 960 Mio. Euro steigern. Die Mitarbeiterzahl erhöhte sich um 100 auf rund 2.900. „In Deutschland, Spanien und Rumänien wird wieder in den öffentlichen und privaten Wohnbau investiert, Mittel werden für die Sanierung und Renovierung durch die EU in ganz Osteuropa bereit gestellt. Während sich die Baumit Unternehmen in den baltischen Staaten in der Um- und Aufbauphase befinden, ist in Großbritannien derzeit Abwarten angesagt. In der Türkei beschäftigt uns besonders die Abwertung der Türkischen Lira, die seit dem Sommer um über 30 Prozent an Wert verloren hat; die Bauwirtschaft entwickelt sich, trotz politischer Turbulenzen, gut. In der Ukraine keimt die Hoffnung auf Beilegung der Auseinandersetzungen im Osten, die Umsätze haben im vergangenen Jahr deutlich zugelegt“, zieht Mag. Robert Schmid, Geschäftsführer der Baumit Beteiligungen GmbH, Bilanz.

Wopfinger Baustoffindustrie 2016:
145 Mio. Euro Umsatz mit 400 Mitarbeitern
Die Wopfinger Baustoffindustrie GmbH erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 400 Beschäftigten 145 Mio. Euro (- 2 %). „Im vergangenen Jahr gerieten die Zementpreise ebenso wie der Industriekalk stark unter Druck. Zudem mussten wir den Konkurs einer großen Baumarktkette abfedern. Das konnte durch die leicht positive Stimmung in der Branche und Zuwächse bei den Baumit-Produkten nicht völlig aufgeholt werden“, kommentiert Mag. Georg Bursik, Geschäftsführer der Wopfinger Baustoffindustrie GmbH, die Geschäftsentwicklung 2016.

Ende der „Sanierflaute“ in Sicht ?
Die Sanierungsrate befindet sich in Österreich seit 2010 im Sinkflug. Die Gründe sind vielfach bekannt: fehlende Investitionsanreize, Reduktion von Fördermitteln, Verschärfung der Förderauflagen, niedrige Energiepreise und milde Winter. Damit sollte 2017 endgültig Schluss sein. Georg Bursik blickt mit Optimismus in die neue Bausaison: „Die ersten Wochen dieses Jahres hatte uns der Winter mit konstanten Minus-Graden fest im Griff. Das wird sich durch den massiv gestiegenen Energiebedarf auch im Haushaltsbudget bemerkbar machen. Der seit Herbst um gut 30 % gestiegene Ölpreis wird mit dazu beitragen, dass Wärmedämmung von Gebäuden wieder ein Thema ist. Denn die beste Energie ist immer noch jene, die man gar nicht erst braucht“.